Natur + Umwelt

Termine und Kosten der hier vorgestellten Kurse entnehmen Sie bitte dem Programm 2019/20



211 K Gartenträume

Gartenkunst im Zeitalter des Großen Kurfürsten

Gabi Selse


KZ 212 Tiergarten

Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 machte sich Friedrich Wilhelm an den Wiederaufbau seines verwüsteten brandenburgischen Kurfürstentums. Die in seiner Zeit entstandenen Schlossparks lassen noch heute Grundzüge der holländischen Gartenkunst erkennen, die im 17. Jahrhundert, dem „Goldenen Zeitalter“ der Niederlande, Vorbild für die europäischen Nachbarn war. Louise Henriette aus dem Hause Oranien, die erste Frau des Großen Kurfürsten, prägte den holländischen Stil in Brandenburg / Preußen ebenso wie der in den Niederlanden ausgebildete Architekt Johann Gregor Memhardt.

Typische Merkmale des holländischen Gartens sind die schnurgeraden Kanäle, von zahlreichen Brücken überspannt. Die Wasserwege strukturieren das Grün und rahmen die rechteckigen Beete, in denen mit Vorliebe Pflanzen aus fernen Ländern zur Schau gestellt wurden.

Auf zwei Spaziergängen durch die Schlossparks Oranienburg und Friedrichsfelde begeben wir uns auf Spurensuche. Der ergänzende Vortrag veranschaulicht den holländischen Gartenstil in Wort und Bild.

Foto: Gabi Selse



212 Gartenträume III

Parklandschaften, Sondergärten und üppige Blütenpracht

Gabi Selse


KZ 212 Tiergarten

Jeder Park, jeder Garten ist so unverwechselbar wie seine Schöpfer. Kreativität, Zeitgeschmack und Zweck prägen den Gartenstil. Zur „Einrichtung“ der Grünanlage gehören neben Bäumen und Sträuchern oft Brunnen, Denkmale, Kunstwerke oder auch Sportgeräte. Das Wichtigste aber ist die Ausschmückung mit farbenprächtigen Blumenbeeten. Hier spielen modische Trends ebenso eine Rolle wie die Verfügbarkeit der verwendeten Gewächse. Manche Pflanzenschönheit aus fernen Ländern ist bei uns inzwischen schon so lange heimisch, dass wir sie längst nicht mehr als exotisch betrachten. Ganze Sammlungen einer Art werden gern in eigens gestalteten Sondergärten präsentiert oder in unübersehbarer Fülle in der Tradition der Gartenschauen jedes Jahr aktuell zusammengestellt.

Sechs Spaziergänge durch herausragende Parks sind großen Gartenkünstlern, Pflanzenliebhabern und den engagierten Gärtnerinnen und Gärtnern gewidmet, die sie mit großem – oft ehrenamtlichem – Einsatz erhalten und pflegen.

Foto: Gabi Selse



215 K Karl Foerster

Der Staudenschöpfer

Irmela Körner


KZ 212 Tiergarten

Die Farbenpracht in unseren Gärten, wenn Phlox und Rittersporn um die Wette blühen, die Vielfalt der Zierpflanzen, sowie Gärten, in denen es das ganze Jahr nicht an Farben mangelt – das alles ist ohne den Gartenphilosophen und Staudenzüchter Karl Foerster nicht denkbar. Karl Foerster hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem Chaos der Arten die schönsten Stauden so gezüchtet, dass sie selbst denen Freude und Erfolg bescherten, die über keinen grünen Daumen verfügten. Doch Karl Foerster war nicht nur ein begnadeter Gärtner, sondern auch Buchautor, Philosoph und – nicht zu vergessen – ein kluger und liebeswerter Menschenfreund.

Der Kurs startet mit einem Besuch im Foerster-Haus in Potsdam-Bornim. Hier hat Foerster ab 1911 auf der Feldflur die schlummernde Schönheit der Pflanzen aus dem Sand hervorgehungert. In den anschließenden Veranstaltungen lernen wir Foersters Weltanschauung, den Bornimer Kreis und den Familienmenschen Foerster näher kennen.

Foto: Irmela Körner


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