Termine und Kosten der hier vorgestellten Kurse entnehmen Sie bitte dem Programm 2026/27
301 Kunsthistorisches Seminar - Präsenz - Programm Herbst 2026
Von Göttinnen bis Gattinnen. Das Bild der Frau im Spiegel der Bildenden Kunst

Die bildliche Darstellung von Frauen ist in der europäischen Kunst ebenso zahlreich wie gegensätzlich;
angefangen beim Motiv der Idealität und Schönheit verkörpernden Göttin, über das Bild der fürsorgenden Mutter und sittsamen Gattin bis hin zur inspirierenden Muse oder Unheil stiftenden Femme fatale.
Doch wie auch immer Weiblichkeit in einem Werk zu Tage tritt: all diese Darstellungsmuster eint, dass sie Rollen widerspiegeln, welche Frauen in unserer Kultur innehatten. So gesehen bietet die Bildende Kunst auch interessante Einblicke in die gesellschaftlichen Positionen und Erwartungen an Frauen zu verschiedenen Zeiten. Dies gilt umso mehr, da die Mehrzahl der Kunstwerke mit dieser Thematik durch Männer beauftragt und erschaffen wurden. Indes ist das so generierte Bild von Weiblichkeit keineswegs nur eine Projektion männlicher Sehnsüchte und Begierden.
Ziel des Seminars soll es daher sein aufzuzeigen, welche verschiedenen Rollen Frauen im Verlauf der Jahrhunderte innehatten und welche Sichtweisen sich daraus für deren Darstellung in der Kunst des 14. bis 20. Jahrhunderts ergaben.
Foto:Hanna Bekker, via Wikimedia Commons
302 Kunstgeschichte im Dialog - Programm Herbst 2026
Zwischen Idee und Wirklichkeit. Landschaftsentwürfe der europäischen Malerei des 14. bis 21. Jahrhunderts

Wie sehen wir Natur – und was sind die Ursachen dafür? Dieser Frage soll im Rahmen des Seminars anhand von ausgewählten Meisterwerken aus sieben Jahrhunderten nachgegangen werden. Denn nie haben Künstlerinnen und Künstler die von ihnen in Augenschein genommene Natur einfach nur abgebildet. Vielmehr wurde sie gedeutet, idealisiert, vereinfacht oder bewusst verändert. Von den frühen Anfängen im Spätmittelalter über die Blüte der Landschaftsmalerei im 17. Jahrhundert bis hin zu modernen und zeitgenössischen Positionen lässt sich damit am Beispiel der Kunst aufzeigen, wie sich unser Blick auf Natur gewandelt hat und wie sich Bildideen und Sehgewohnheiten verändern. Die Veranstaltungsreihe ist dialogisch angelegt: Gemeinsames Betrachten, Fragen und miteinander austauschen stehen im Mittelpunkt und eröffnen so unterschiedliche Perspektiven auf Kunst und Natur
Foto: Paul Cézanne, Public domain, via Wikimedia Commons
311 Kunsthistorisches Seminar - ONLINE! - Programm Herbst 2026
Von Göttinnen bis Gattinnen. Das Bild der Frau im Spiegel der Bildenden Kunst

Inhalt des Kurses siehe oben (301).
Der Kurs wird als ZOOM-Meeting durchgeführt.
Foto: Johannes Vermeer, Public domain, via Wikimedia Commons

