Berlin: Kunst + Kultur

Termine und Kosten der hier vorgestellten Kurse entnehmen Sie bitte dem Programm 2020/21


 

101 Museumskurse

wird ersetzt durch:
Die Straße als Museum: KUNST UND KULTUR IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Besuche aktueller Ausstellungen und thematische Führungen durch Museen in Berlin können nicht stattfinden, da Gruppenführungen z.Zt. nicht möglich sind. Es werden 6 Führungen „Kunst und Kultur im öffentlichen Raum“ durchgeführt

Dr. Barbara Hofmann u. a.


verlassener Raum

Bedeutende Kunstwerke und andere sehenswerte Objekte lassen sich nicht nur im Museum finden. Auch im öffentlichen Raum treten sie uns in einer Fülle entgegen, was uns oft nicht bewusst ist. Denn das, was sich uns links und rechts des Weges darbietet, wird von uns meist nicht oder nur am Rande wahrgenommen. Bemerkenswert ist das schon deshalb, da manche dieser Arbeiten nicht selten auch von jenen Künstlern stammen, denen wir im Museum mit Ehrfurcht und Staunen entgegentreten. Was aber macht den Unterschied? Welchen spezifischen Erfordernissen muss eine Kunst genügen, die Wind und Wetter trotzen muss und Menschen aller Couleur ansprechen soll? Welche Formen nehmen Kunstwerke im öffentlichen Raum an, und was sind ihre Themen? Diesen und andere Fragen wollen wir in sechs thematisch fokussierten Spaziergängen nachgehen und damit ausführlich einen Blick auf das tun, was nicht selten Museumsqualität hat oder sich gar im Besitz einer Sammlung befindet. Das Programm stellt so eine sinnvolle Ergänzung zu unseren bisherigen Museumsbesuchen dar und sensibilisiert unseren Blick so für eine andere Form öffentlicher Kunstpräsentation.

Foto: Koppenplatz: Der verlassene Raum; https://de.wikipedia.org/wiki/Koppenplatz#/media/Datei


 

102 Museumskurse des "langsamen Schrittes"

Der Kurs fällt aus, da Gruppenführungen z.Zt. nicht möglich sind.

 

Dr. Barbara Hofmann u. a.

 


 

103 Meisterwerke: Berliner Kunstschätze stellen sich vor

Da Gruppenführungen in den Museen z.Zt. nicht möglich sind, wird dieser Kurs als Lichtbildervortrag in der Begegnungsstätte Am Friedrichshain 15 stattfinden.

Ausgewählte Meisterwerke der Malerei, Skulptur und angewandten Kunst aus den Sammlungen der Berliner Museen

Dozenten-Team unter Leitung von Dr. Barbara Hofmann


KZ 103 Pergamonmuseum Altar

Der Pergamonaltar, die Büste der Nofretete, Riemenschneiders Apostel, Caravaggios Amor oder Schinkels Porzellanentwürfe für KPM: wer kennt sie nicht, die weltberühmten Sehenswürdigkeiten in den Museen unserer Stadt. Doch gerade diese große Bekanntheit ist es, die uns den Blick auf die Meisterschaft dieser Stücke oft verstellt. Ihr Anblick ist uns so vertraut, dass wir uns kaum noch wirklich mit ihnen auseinandersetzten.
Das gilt es im Rahmen des Kurses zu ändern. Er lädt dazu ein, neue Blicke auf alte Bekannte zu werfen und ausgewählte Meisterwerke aus den Museen unserer Stadt neu für sich zu entdecken. Der Bogen spannt sich dabei zeitlich von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und schenkt Werken der Malerei und Graphik ebenso Beachtung wie Skulpturen, Kostbarkeiten der angewandten Kunst und der Fotografie.

Foto https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pergamonmuseum_-_Antikensammlung_-_Pergamonaltar_02-03.jpg


 

116 Berlin und seine Kieze V

Programmänderung
In diesem Jahr muss Frau Kerstin Freese-Rönnbeck diese Kursreihe leider kurzfristig aussetzen.
Um den vielen Kurswünschen trotzdem nachzukommen, konnten wir Frau Roselinde Knarr mit Highlights aus den Stadtspaziergängen gewinnen.

KZ 103 Pergamonmuseum Altar

Berlins Alte Mitte – Die Rosenthaler Vorstadt
Aus dem ehemals eng bebauten Arbeiterviertel in der Umgebung des Hackeschen Marktes wurde ein moderner Kiez mit Kleinstadtcharakter und Großstadtinfrastruktur. und

Der Neue Westen
In den 20er Jahren manifestierte sich das Lebens¬gefühl der Jungen im Neuen Westen der Stadt. Die Gegend rund um den Nollendorfplatz, dem Viktoria-Luise-Platz und den Kurfürstendamm wurden zum Zentrum des „Industriegebietes der Intelligenz“, die Metropole Berlin zum Zielort von nationalen und internatio¬nalen Künstlern.

Foto: H. Komitsch: Marienkirche


 

117 Historische Spaziergänge in Berlin und Potsdam

Vom Mittelalter bis zur Wiedervereinigung. Mit raschem Schritt durch die Berliner und Potsdamer Geschichte

Volker Elingshausen


Bodemuseum

  1. Berlins historische Mitte - Das Nikolaiviertel Zwischen Nikolaikirche, Molkenmarkt und Parochialstraße befand sich einst die Keimzelle des alten Berlins. Nicht mehr viel ist davon erhalten. Dennoch lassen sich auch heute noch anhand der vorhandenen Baureste die Anfänge der Doppelstadt Berlin - Cölln nachvollziehen.
  2. Ausflug nach Potsdam – Durch die barocke Altstadt zum Luisenplatz Das barocke Potsdam Friedrichs II. mit seinen Schlössern und Gärten gilt als eine der schönsten Hauptstädte Deutschlands. Vieles Verfallene konnte rekonstruiert werden, manches im Krieg Zerstörte wurde in seiner äußeren Form wiederaufgebaut.
  3. Vom feudalen zum bürgerlichen Charlottenburg. Nicht nur in Berlin-Mitte gibt es viele historisch interessante Orte, sondern auch in dem in mancher Hinsicht schöneren Charlottenburg.
  4. Elektropolis Oberschöneweide Die AEG fand hier die geeigneten Flächen für die aufstrebende Elektroindustrie. Bedeutende Architekten schufen ein Ensemble von Fabrikanlagen, Verwaltungs- und Wohnbauten, das heute in weiten Teilen unter Denkmalschutz steht.
  5. Kreuzberg – vom Kotti durch SO 36 In Reiseführern wird die Gegend gern als das „wilde Kreuzberg“ im Gegensatz zum eher bürgerlichen Bergmannkiez bezeichnet. Die autonome Szene ist seit 1968 hier präsenter als anderswo.
  6. Vom Checkpoint Charlie zum Brandenburger Tor Der Weg entlang der hier noch in Resten vorhandenen Mauer zum Brandenburger Tor ist voll von geschichtsträchtigen Orten der beiden deutschen Diktaturen, aber auch der demokratischen Anfänge und der modernen Gegenwart des Potsdamer Platzes.

Foto: Wikipedia - scan from book: Antonia Meiners(Ed.),Berlin. Photographien 1880-1930,Berlin 2002, p.63


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