Termine und Kosten der hier vorgestellten Kurse entnehmen Sie bitte dem Programm 2026/27
und dem Programm Frühjahr 2027


 

601 Kleine musikalische Akademie - Programm Herbst 2026

Franz Schubert

Dr. Gunnar Strunz

Schubert

Seine Musik gehört zum Schönsten, zum Bewegendsten, was die deutsche Romantik geschaffen hat, viele seiner Kompositionen gehören zum unvergänglichen kulturellen Erbe der Menschheit. In knapp 17 Schaffensjahren entstand ein gigantisches Werk von fast 1000 nummerierten Kompositionen in allen Gattungen: Sinfonien, Klavier- und Kammermusik, Chöre, Geistliches und vor allem über 600 Lieder, die mit kongenialem Einfühlungsvermögen in den Text gestaltet sind. Schubert führte ein bescheidenes Leben, ist kaum über Wien hinausgekommen, wurde zu Lebzeiten oft verkannt, doch erstaunt es, welchen Kosmos der geistige Gehalt seiner Werke umspannt. Seine Biographie wurde oft verkitscht (Operette „Das Dreimäderlhaus“), wobei gleichsam verschüttet wurde, dass er einer der größten Melodiker aller Zeiten ist – jedoch auch einer der schwermütigsten Tonsetzer. Nur wenige Komponisten verwandelten ihre Empfindungen, ihren Seelenzustand, so berührend in Töne wie Franz Schubert. Auf unnachahmliche Weise verwebte und veredelte er Wiener Heiterkeit mit einem Zug tiefer Melancholie und tiefen Weltschmerzes.

Foto: Moritz von Schwind - Schubert mit Freunden beim Heurigen, Public domain, via Wikimedia Commons

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604K Händel - Superstar des Barock.
Seine Welt - Seine Werke.
- Programm Herbst 2026

Dr. Susanne Oschmann

Händel


Händels Leben – turbulent und außerordentlich erfolgreich. In Italien brillierte er als Cembalist; in seiner Wahlheimat London triumphierte er mit italienischen Opern, die Arien von betörender Schönheit und seelischer Tiefe ... bis das Publikum der Gattung Oper überdrüssig wurde. Absturz, Schulden, Krankheit. Doch Händel stieg wie Phönix aus der Asche empor: Zur Begeisterung seiner Londoner erfand er das Oratorium in englischer Sprache und mit prachtvollen Chören – darunter “The Messiah”! Was immer Händel in seinem langen Leben komponierte – und er komponierte weit über 600 Werke aller Art: Seine Phantasie war unerschöpflich.

Da ist viel zu entdecken! Wir wollen uns mit Händel und seiner Epoche vertraut machen – und uns von seiner Musik verzaubern lassen ...

Foto (bearbeitet): falco auf Pixabay

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605K Komponistenporträt Jacques Offenbach - Programm Frühjahr 2027

Dr. Gunnar Strunz

Offenbach

Er gilt als Begründer der Gattung Operette, gut 20 Jahre vor Johann Strauß.
Offenbachs Bühnenwerke, oft nur Einakter, voll Witz, Unfug, Ironie und Laszivität waren parodistische Zeitbilder des französischen Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III., aber auch drastische Parodien auf die Götterwelt der Antike (Orpheus in der Unterwelt), auf die griechische Mythologie (Die schöne Helena), oder auf das Militär und seine teilweise Hohlheit bzw. die deutsche Kleinstaaterei (Die Großherzogin von Gerolstein).
Gekrönt hat Offenbach sein Schaffen mit der Oper Hoffmanns Erzählungen, einem einzigartigen Triumph der Melodie, deren Uraufführung er aber nicht mehr erlebte.
Offenbachs pikantschwungvoll-unwiderstehliche Rhythmik (Cancan) und seine überreiche melodische Erfindungskraft hat zumindest die oben erwähnten Bühnenwerke unsterblich gemacht.
Dass es noch viel mehr des Wunderbaren in Offenbachs Werk zu entdecken gibt, welches musikalische Genie dieser Meister war, möchte diese Veranstaltung zeigen, dabei aber auch das Bekannte würdigen.

Foto: Nadar, upload by Adrian Michael, Public domain, via Wikimedia Commons

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606K "Musik für die Augen" - Programm Frühjahr 2027

Gemälde als Spiegel des Musiklebens

Dr. Susanne Oschmann

Engel

 

Der Zauber der Musik wird seit je auch in der Malerei veranschaulicht, und manches Bild hängt voller Geigen!
Musiziert wird im Himmel wie auf Erden, in der Kirche oder in der Oper ... „Musik für die Augen” - das ist ein ebenso unterhaltsames wie variationsreiches Thema. Ein Gemälde bildet seine eigene Welt, Farben, Formen, Proportionen folgen künstlerischen Gesetzen. Aber Gemälde mit musikalischen Sujets können auch „Spiegel” des jeweils historischen Musiklebens sein: Wir betrachten sie als wunderbare musikgeschichtliche Quellen - und bringen die „gemalte Musik” natürlich zum Klingen!

Foto: Francesco Botticini, um 1475-97 (Ausschnitt)

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